Die chaotische Aideen hat eine Menge eigener Probleme, die sie nicht lösen kann, doch es stellt sich heraus, dass sie ganz hervorragend die Probleme anderer Menschen lösen kann.
Alles beginnt mit mit der Schulstreberin Meabh, der sie zu einem verstauchten Knöchel verhilft, damit sie mit ihren Aktivitäten endlich mal kürzer treten kann; das spricht sich herum und bald kann sie sich vor Aufträgen gar nicht mehr retten; als Lohn fordert sie jeweils einen Gefallen ein, den sie einlösen kann, wann sie ihn braucht.
Ab da sind chaotische, lustige und abenteuerliche Situationen Programm. Doch bei allem Humor; da ist immer noch Aideens eigene häusliche prekäre Lage; niemand soll davon wissen und sie will niemanden um Hilfe bitten.
Doch mit der Zeit werden aus „KundInnen“ echte Freundinnen, denen sie vertraut und endlich kann Aideen sich eingestehen für die Lösung ihrer Probleme um Hilfe bitten zu müssen.
Eine Geschichte, die launig daherkommt, mit einer super sympathischen schlagfertigen Hauptperson (die Dialoge zwischen Aideen und ihrer Sportlehrerin sind Gold wert), aber gleichzeitig auch die Verletzlichkeit und Hilflosigkeit eines Teenagerlebens nicht aus den Augen verliert und am Ende Lösungen anbietet. Super geschrieben, ohne Anbiederung und Belanglosigkeiten.


