Taubenbingo Challenge #12: Erster Buchstabe vom Titel = erster Buchstabe meines Namens

Diese Challange kann entweder ziemlich leicht oder ganz schön kompliziert sein – je nachdem, mit welchem Buchstaben der eigene Name beginnt. Bei den Tauben hat das zum Großteil recht gut geklappt – wie ist das bei euch? Fällt euch ein Buch ein, dass den gleichen Anfangsbuchstaben wie euer Name hat? Falls nicht, lasst es uns gerne wissen und wir grübeln mit!

Annika Stanger teilt ihren Anfangsbuchstaben mit:

Sophie Passmann ist Feministin und so gar nicht einverstanden mit der Plattitüde, der alte weiße Mann sei an allem schuld. Sie will wissen, was hinter diesem Klischeebild steckt und fragt nach: Ab wann ist man ein alter weißer Mann? Und kann man vielleicht verhindern, einer zu werden? Sophie Passmann gehört zu einer neuen Generation junger Feministinnen; das sind Frauen, die stolz, laut und selbstbestimmt sind. Sie wollen Vorstandschefinnen werden oder Hausfrauen, Kinder kriegen oder Karriere machen oder beides. Und sie haben ein Feindbild, den alten weißen Mann. Dabei wurde nie genau geklärt, was der alte weiße Mann genau ist. Eines ist klar: Er hat Macht und er will diese Macht auf keinen Fall verlieren. Doch Sophie Passmann will Gewissheit statt billiger Punch-lines, deswegen trifft sie mächtige Männer, um mit ihnen darüber zu sprechen: »Sind Sie ein alter weißer Mann und wenn ja – warum?« Die Texte, die daraus entstanden sind, gehören zu den klügsten und gleichzeitig lustigsten, die man hierzulande finden kann.

Brigitte Jetschina teilt ihren Anfangsbuchstaben mit:

Walter Schmidt ist ein Mann alter Schule: Er hat die Rente erreicht, ohne zu wissen, wie man sich eine Tütensuppe macht und ohne jemals einen Staubsauger bedient zu haben. Schließlich war da immer seine Ehefrau Barbara. Doch die steht eines Morgens nicht mehr auf. Und von da an wird alles anders.

Mit bitterbösem Witz und großer Warmherzigkeit zugleich erzählt Alina Bronsky, wie sich der unnahbare Walter Schmidt am Ende seines Lebens plötzlich neu erfinden muss: als Pflegekraft, als Hausmann und fürsorglicher Partner. Und natürlich geht nicht nur in der Küche alles schief. Doch nach und nach beginnt Walters raue Fassade zu bröckeln – und mit ihr die alten Gewissheiten über sein Leben und seine Familie.

Clara Trumpf teilt ihren Anfangsbuchstaben mit:

Witch. Myth. Mortal. Outcast. Lover. Destroyer. Survivor. CIRCE. In the house of Helios, god of the sun and mightiest of the Titans, a daughter is born. Circe is a strange child – not powerful and terrible, like her father, nor gorgeous and mercenary like her mother. Scorned and rejected, Circe grows up in the shadows, at home in neither the world of gods or mortals. But Circe has a dark power of her own: witchcraft. When her gift threatens the gods, she is banished to the island of Aiaia where she hones her occult craft, casting spells, gathering strange herbs and taming wild beasts. Yet a woman who stands alone will never be left in peace for long – and among her island’s guests is an unexpected visitor: the mortal Odysseus, for whom Circe will risk everything. So Circe sets forth her tale, a vivid, mesmerizing epic of family rivalry, love and loss – the defiant, inextinguishable song of woman burning hot and bright through the darkness of a man’s world.

Cornelia Schaller teilt ihren Anfangsbuchstaben mit:

Als Charlottes Pflegepferd Gento verkauft wird, ist sie am Boden zerstört. Nie wieder will sie reiten – bis sie auf der französischen Insel Noirmoutier ihr Pferdeparadies findet. Den Strand entlanggaloppieren mit dem Wind in den Haaren: So hat Charlotte sich die Sommerferien gewünscht. Und dann begegnet sie ihrem Traumpferd. Nur leider ist Won Da Pie völlig verängstigt und lässt niemand an sich heran. Niemand außer Charlotte. Nach und nach kann sie sein Vertrauen gewinnen. Aber ob es reichen wird, um gemeinsam das wohl gefährlichste Abenteuer in Charlottes Leben zu bestehen?

Lisa Weigel teilt ihren Anfangsbuchstaben mit:

Kathryn Schulz verliert ihren Vater, als sie ihre große Liebe findet. In diesem Nebeneinander der Extreme von Verlust und Neuanfang, von Trauer und Liebe, von Schmerz und Freude schenkt »Lost & Found« uns einen Anker der Hoffnung. Voller Witz, Neugier, Einsicht und Charme zeigt Schulz, dass Verlieren und Finden zusammengehören, sich bedingen und unserem Leben ebenjene bereichernde Vielseitigkeit verleihen, die es kostbar, aufregend und einzigartig macht. Ein intensives, stärkendes Leseerlebnis, das lange nachhallt.

Markus Schneider teilt seinen Anfangsbuchstaben mit:

Unter der sengenden Sonne der Lombardei im Jahr 1935 begegnet Francesca zum ersten Mal Maddalena, die von allen im Ort nur »Malnata« genannt wird: »Die Unheilbringende«. Francesca – zu Konformität und Gehorsam erzogen – ist sofort fasziniert von dem barfüßigen Mädchen, dessen Hände immer schmutzig sind, die Augen voller Trotz. Entgegen allen Warnungen freundet sich Francesca mit Maddalena an und lernt mit der Zeit, den Lügen der Erwachsenen zu misstrauen. Doch in einer Gesellschaft, die keinen Platz hat für weibliches Freiheitsdenken, ist jedes falsche Wort und jede unfolgsame Tat eine Gefahr…

Monika Raiser teilt ihren Anfangsbuchstaben mit:

Maximilian Krach hat alles, was sich ein im Internet sozialisierter junger Mann im zweiten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts wünschen kann: teure Uhren, eine amtliche Anzahl Follower, eine so einfache wie geniale Geschäftsidee und einen unerschütterlichen Glauben an die eigene Einzigartigkeit.

Da ihm daran gelegen ist, seine Erkenntnisse und Einsichten zu teilen, nimmt er sich alle paar Wochen die Zeit, um einem vollbesetzten Seminarraum in mittleren und kleinen deutschen Großstädten seine Ideen zuteilwerden zu lassen. Es geht um Wölfe und Schafe, um berühmte Einzelgänger und um den Schlüssel zum Erfolg, der nicht, wie so viele glauben, irgendwo da draußen liegt, sondern viel, viel näher: im richtigen Mindset.

Doch wer deswegen glaubt, der Weg nach ganz oben sei nicht beschwerlich und fordernd, nicht gesäumt von dornigen Chancen und unbelehrbaren Bedenkenträger_innen, hat natürlich nichts verstanden. Es sind Lektionen, die auch Mirko noch bevorstehen, der sich aufmacht, mit Maximilians Hilfe aus seinem trostlosen Alltag auszubrechen. Und so werden Präsentationen gestrickt und Postings geplant, Sportwagen gemietet und NFTs gemintet, bis eine arglos abgesetzte Pizzabestellung in einer Gütersloher Winternacht Erkenntnisse bereithält, die sich nur sehr schwer in wichtige Learnings übersetzen lassen.

Silja Korn teilt ihren Anfangsbuchstaben mit:

Das mitreißende Porträt einer Frau, die aus ihrer Einsamkeit gerissen und mit ihrem früheren Leben als politische Aktivistin konfrontiert wird. Ein Buch, das heute spielt, eine fremde und doch so nahe Vergangenheit heraufbeschwört und zeigt, dass Flucht nicht immer der Ausweg ist.

Eine Frau über sechzig. Sie lebt zurückgezogen in einem Haus am Tiber, am Stadtrand von Rom. Eines Tages bekommt sie neue Nachbarn. Eine Familie mit zwei Kindern zieht in die Wohnung gegenüber: Die Eltern gehören zur Generation Prekariat, der Vater ist Musiker, die Mutter jobbt. Sie haben eine dreijährige Tochter und einen jugendlichen Sohn, Anhänger von Fridays for Future. Sie brauchen eine Nanny und wenden sich an die Nachbarin. Und auch wenn die ältere Dame anfangs reserviert wirkt und wenig von sich preisgibt, wird das Verhältnis nach und nach enger. Bis sie den Großvater der Kinder kennenlernt, Pietro, einen attraktiven Mann. Er erinnert sich an sie. An die blutigen Jahre des Aufruhrs, damals in den Siebzigerjahren, als ihr Foto in allen Zeitungen war.

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