In diesem Jahr haben sich die Tauben etwas Besonderes für den Jahresabschluss überlegt: Wir möchten alle das Buch mit euch teilen, dass unser absolutes Lesehighlight in diesem Jahr war! Für den Rest des Jahrs (und vielleicht auch darüber hinaus) gibt es jeden Montag ein neues Highlight von uns!
Lesehighlight von Annika Stanger
DIVINE RIVALS
Ein einziges Buch als das beste meines Lesejahres zu küren ist gar nicht so einfach – aber zum Glück gibt es da eins das zwischen all den großartigen Büchern ganz besonders scheint: Divine Rivals von Rebecca Ross, welches im März beim LYX-Verlag erschienen ist.
Schon als das Buch im letzten Jahr auf Englisch erschienen ist, hat es meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Enemies to Lovers in einem journalistischen Setting in einer von Göttern umtrieben Welt? Yes, please!
Ich habe sehr, sehr wenige Bücher in diesem Jahr so verschlungen, wie Divine Rivals (wenn ich genau darüber nachdenke, dann war es tatsächlich sogar nur ein anderes!). Die fast 500 Seiten waren wie im nu vorbei und ich hätte am liebsten sofort weitergelesen – habe ich dann auch, denn zum Glück ist der zweite Band ebenfalls bereits erschienen!
Die „Letters of Enchantment“ Dilogie dreht sich um Iris und Roman, die beide in der Oath Gazette arbeiten – aber nur eine*r von beiden wird eine Festanstellung bekommen. Da ist Rivalität vorprogrammiert!
Was das ganze so unglaublich spannend macht? Die Welt, in der die Geschichte spielt, wird von einem Krieg heimgesucht, ein Krieg ausgelöst von zwei Göttern, die die Menschen auf ihre Seiten ziehen, um ihre Machtspiele mit ihnen zu spielen. Noch hat der Krieg Oath nicht erreicht, aber viele junge Menschen sind bereits freiwillig in den Krieg gezogen – darunter auch Iris älterer Bruder. Als ihr bewusst wird, dass die Oath Gazette nicht im Sinn hat, deutlich über den Krieg zu berichten, schließt sie sich einer anderen Zeitung an und wird Kriegsreporterin.
Immer in ihrer Begleitung: Ihre Schreibmaschine und die Briefe ihres Brieffreundes, die auf magische Weise immer wieder dort auftauchen, wohin sie geht. Was sie nicht weiß: die Briefe stammen von Roman.
Divine Rivals hat mich von der ersten Seite an in einen Bann gezogen, sobald ich ein Kapitel beendet hatte, wollte ich sofort wissen, wie es weitergeht. Ich wollte wissen, wie sich der Krieg weiterentwickelt und was dahintersteckt, ich wollte wissen, dass es Iris und Roman gut geht und dass sie endlich, endlich sehen was für ein perfektes Paar sie abgeben würden, auch wenn sie aus vollkommen unterschiedlichen Welten kommen.
Während Iris Familie aus ärmlichen Verhältnissen stammt, ist Romans Familie reich und angesehen – trotzdem gibt es da etwas, dass sie schon verbunden hat, bevor sie sich bei der Oath Gazette das erste Mal treffen (aber ich will natürlich nicht spoilern).
Es macht unglaubliche Freude der Beziehungsentwicklung der beiden zuzusehen und herauszufinden, wie es mit der Welt, in der sie leben weitergeht. Wer romantische Geschichten in einem fantasy-historischen Setting liebt, kommt hier auf jeden Fall auf seine Kosten! Aber auch, wer dem Genre eher fremd ist, wird hier mit Sicherheit etwas besonderes zwischen den Seiten entdecken.

