frauen.begehren – Schriftstellerinnen über weibliche Lust

„frauen.begehren – Schriftstellerinnen über weibliche Lust“ trägt mich durch Zeiten, in denen ich aus Gründen abends eigentlich kein Buch mehr lesen kann und ich dennoch meinen Kopf mit Literatur füttern möchte. Gerne mit ansprechenden, literarischen Häppchen. Susanne Nadolny hat Texte unterschiedlicher Autorinnen in dieser wunderschönen Anthologie versammelt, allesamt jeweils nur wenige Seiten umfangreich, da es sich um Textauszüge handelt. Die Stellen eint das Thema „weibliches Begehren“ im weitesten Sinne – und ich bin schlichtweg begeistert, denn wir Leser*innen treffen (unter anderem) auf Sylvia Plath, Elena Ferrante, Elif Shafak, Zeruya Shalev, George Sand, Zadie Smith, Sally Rooney, Lily Brett, Virginia Woolf – Ihr seht, viele unterschiedliche Autorinnen jeden Alters und Nationalität, allein diese Auswahl lässt mein Herz höher schlagen.

Die Texte sind unterteilt in „Erwachen“, „Ersehnen“, „Erglühen“, „Erkunden“ und „Erinnern“ – je nach Annäherung der Autorin ans Thema. Besonders aufschlussreich finde ich das Nachwort der Herausgeberin, in dem sie erklärt, wie sie zu dieser Sammlung von Texten kam und warum sie ausschließlich auf „weibliche Ichs aus weiblicher Feder“ setzt.

Ein ideales Geschenk nicht nur für Euch selbst – dieses Buch eignet sich wirklich hervorragend, um auch andere Lesende glücklich zu machen. Noch glücklicher wäre ich gewesen, wenn die Herausgeberin auch auf dem Cover erwähnt worden wäre und nicht erst, wenn man das Buch aufschlägt 🧡📚

Original auf Instagram bei @buchselig erschienen:

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