Das Buch vom Dreck

Der Untertitel macht schon klar, um was es geht: „Eine nicht ganz so feine Geschichte von Schmutz, Krankheit und Hygiene“ und im Vorwort schreibt der Autor: „Ich kann mir problemlos eine Welt ohne Generäle und berühmte Herrscher vorstellen…. Viel schwieriger ist es aber, mir eine Welt ohne funktionierende Toiletten, ohne Abwassersystem und Wasser aus der Leitung vorzustellen.“

Das Buch beginnt mit lustigen Zeichnungen berühmter Persönlichkeiten zum Thema Hygiene, so soll z.B. Elisabeth I. Königin von England gesagt haben: „ Ich bade einmal im Monat, ob nötig oder nicht.“

Es folgt dann eine wirklich unterhaltsame und interessante Zeitreise zu ganz vielen Themen rund um Sauberkeit und Hygiene von den alten Ägyptern bis in die Neuzeit, z.B. „Dreckige Sprache“, „Giftige Schönheit“ , aber auch so spannende Fragen wie der Toilettengang in einer Weltraumstation funktioniert. Abgerundet wird das Buch durch witzige Illustrationen, die zum Teil wie Wimmelbilder funktionieren.

Kurzum eine rundum gelungenes Buch zu einem besonderen und wichtigem Thema, das uns ja auch irgendwie alle betrifft. Vom Verlag aus wird es als Kinderbuch ab 10 Jahren offeriert, ich hatte auch als erwachsene Person viel Freude, weshalb sich das Buch auch super zum Vorlesen eignet.

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